- „Bürgerbeteiligung darf keine Floskel sein. 🌱 Schrobenhausen braucht Transparenz, echte Informationen und nachvollziehbare Entscheidungen – sichtbar, offen und für alle zugänglich.“
Transparenz ist kein Extra – sie ist Pflicht.
Politik beginnt vor der eigenen Haustür.
Gerade auf kommunaler Ebene entscheidet sich, ob Menschen Vertrauen in politische Prozesse haben – oder ob das Gefühl entsteht, dass Entscheidungen im Hintergrund getroffen werden.
In Schrobenhausen gibt es viele engagierte Bürgerinnen und Bürger. Menschen, die sich informieren wollen, die mitdenken und mitreden möchten.
Was oft fehlt, ist nicht das Interesse – sondern Zugang, Verständlichkeit und echte Transparenz.
Informieren heißt erklären – nicht nur veröffentlichen 📘
Viele Entscheidungen sind formal öffentlich.
Doch öffentlich heißt noch lange nicht verständlich.
Was es braucht:
- verständliche Zusammenfassungen von Stadtratsbeschlüssen
- klare Erklärungen: Was wurde entschieden und warum?
- frühzeitige Informationen vor Entscheidungen
Politik darf kein Amtsdeutsch sprechen.
Wer Beteiligung will, muss erklären – nicht voraussetzen.
Ein Bürgerinformationssystem für Schrobenhausen 💻
Ein modernes Bürgerinformationssystem wäre ein zentraler Schritt hin zu mehr Offenheit.
Dort sollten Bürgerinnen und Bürger finden:
- laufende Projekte und Planungen
- Tagesordnungen, Beschlüsse und Hintergründe
- klare Zuständigkeiten und Kontaktmöglichkeiten
So wird aus Verwaltung Transparenz – und aus Distanz Vertrauen.
Bürgersprechstunden – regelmäßig und erreichbar 🗣️
Bürgerbeteiligung funktioniert nur, wenn Politik ansprechbar ist.
Notwendig sind:
- regelmäßige Bürgersprechstunden, vor Ort und digital
- thematische Schwerpunkte
- klare Kommunikation, wann und wie man sich einbringen kann
Politik muss dort stattfinden, wo die Menschen sind – nicht nur im Sitzungssaal.
Wenn Beteiligung zu spät kommt, entsteht Frust ⚠️
„Wer erst informiert, wenn alles beschlossen ist, darf sich über Frust nicht wundern.“
Dieses Gefühl ist auch in Schrobenhausen präsent.
Nicht, weil Entscheidungen grundsätzlich falsch wären – sondern weil sie für viele nicht nachvollziehbar sind.
Konkrete Beispiele:
- Stadtentwicklung und Nutzung öffentlicher Flächen 🏗️
Informationen kommen oft erst, wenn Planungen weit fortgeschritten sind. - Finanzen, Förderungen und Prioritäten 💰
Entscheidungen wirken intransparent, weil Begründungen fehlen. - Kultur, Vereine und Ehrenamt 🎭⚽
Einbindung erfolgt häufig zu spät oder nur punktuell. - Ortsteile und Quartiere 🏘️
Auswirkungen werden vor Ort gespürt, Beteiligung aber vermisst.
Beteiligung darf kein Feigenblatt sein. Sie muss früh, ehrlich und nachvollziehbar stattfinden.
Stadtratssitzungen sichtbar machen – live und zum Nachschauen 🎥
Ein zentraler Punkt für echte Transparenz wird seit Jahren diskutiert – und immer wieder vertagt:
Das Streamen und Speichern der Stadtratssitzungen.
Ich selbst besuche viele Sitzungen.
Aber auch ich habe nicht immer die Zeit – oder ehrlich gesagt: die Lust –, mehrere Stunden dort zu sitzen und auf die Themen zu warten, die mich konkret interessieren.
Ich bin berufstätig. So geht es vielen.
Abends, nach einem langen Arbeitstag, ist eine mehrstündige Sitzung oft schlicht nicht machbar.
Abstimmungsergebnisse allein reichen nicht ❌
Ja, die Ergebnisse stehen später in der Zeitung.
Aber:
- nicht jede*r hat eine Tageszeitung
- Protokolle sind oft knapp und wenig aussagekräftig
Was fehlt, ist das Entscheidende:
👉 Der Weg zur Entscheidung.
Der Bürger hat ein Recht darauf zu erfahren:
- wie es zu einem Abstimmungsergebnis kam
- wie sich die einzelnen Fraktionen positioniert haben
- welche Argumente vorgebracht wurden
Demokratie lebt von Diskussion – nicht nur vom Ergebnis.
Öffentlich heißt zugänglich 🌱
Wenn Sitzungen öffentlich sind, müssen sie auch realistisch zugänglich sein:
- für Berufstätige
- für Eltern
- für Menschen, die sich informieren wollen, ohne stundenlang warten zu müssen
Live-Streams und Aufzeichnungen:
- schaffen Transparenz
- stärken Vertrauen
- erhöhen politische Bildung
Viele Kommunen gehen diesen Weg längst.
Nicht aus Zwang – sondern aus Überzeugung.
Bestehende Strukturen stärken statt ignorieren 🤝
Schrobenhausen hat bereits wichtige Gremien und Engagement:
- Stadtrat und Ausschüsse
- Jugendstadtrat
- Seniorenbeirat
- Umweltbeirat
- Vereine und Initiativen
Was fehlt, ist:
- Sichtbarkeit
- Vernetzung
- regelmäßiger Austausch mit der Bürgerschaft
Diese Strukturen sind kein Beiwerk – sie sind ein Schatz.
Mein klares Fazit – und meine Forderung 🔥
Bürgerbeteiligung darf kein Schlagwort sein.
Transparenz darf nicht vom guten Willen abhängen.
Schrobenhausen braucht:
- ein verständliches Bürgerinformationssystem
- regelmäßige Bürgersprechstunden
- gestreamte und archivierte Stadtratssitzungen
- nachvollziehbare Entscheidungsprozesse
Diese Forderungen sind nicht neu.
Neu ist nur, dass sie endlich umgesetzt werden müssen.
Wer Vertrauen will, muss zeigen, wie Politik gemacht wird.
Offen. Ehrlich. Ohne Hinterzimmer.
🌱 Schrobenhausen kann diesen Schritt gehen. Jetzt.

👉 Mehr über meine Haltung und Motivation: Meine Sicht der Dinge – ganz offen gesagt 😊