Ehrenamtscard – Schrobenhausen

ne ja is klarEhrenamtliches Engagement ist ein unverzichtbarer und überaus bereichernder Bestandteil in unserer lebendigen und lebenswerten Stadt.“ so  habe ich es auf der Internetseite der Stadt Schrobenhausen gelesen. Weiter: „Zur Stärkung der Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeiten gibt die Stadt Schrobenhausen seit Juli 2004 eine Ehrenamtscard für ehrenamtlich besonders engagierte Bürger heraus.

Geile Idee,

ein wenig Anerkennung, für das Engagement der Bürger ist doch eine nette Geste. Dachte ich mir und habe einmal nachgefragt. Die Antwort hat mich echt irritiert:

"...um eine Ehrenamtscard in Anspruch nehmen zu können müssen Sie 
mindestens zwei Stunden pro Woche z.B. in einem Verein ehrenamt-
lich tätig sein. Dies sollte dann z.B. durch die Vorstandschaft 
bestätigt werden.  Wichtig ist, dass entsprechende Organisation 
bei der ARGE Silberne Raute Mitglied ist. Für die Vereinsmit-
gliedschaft sind durch die entsprechende Organisation jährlich  
30 EUR zu entrichten, sollte der Antrag auf Vereinsmitgliedschaft
sich nur auf eine Privatperson beziehen kostet der jährliche 
Beitrag 15 EUR."

Ganz ehrlich, ich musste zwei mal lesen. Verstehe ich das richtig? Ein Bürger investiert seine Freizeit und ggf. sein Geld und muss für ein kleines Dankeschön auch noch bezahlen?

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Unser neues Projekt ist online

logoInfos, Ideen, Diskussionen

rund um die Stadt Schrobenhausen. Das war und ist unser Leitsatz für die Bürgerwerkstatt. Eine besondere Herausforderung gibt es nun für unsere Stadt und ihre Bürger.

Ein wichtiges Thema für uns Alle.

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Stadthalle SOB – Eine Entscheidung ist fällig!

Das ist die Meinung unseres Bürgermeisters Karlheinz Stephan und er ist auf der Suche nach Mehrheiten für eine Lösung des Stadthallenproblems. In den nächsten Wochen sollen Gespräche mit den Fraktionen geführt werden. Es soll aber nicht nur bei diesen Fraktionsrunden bleiben. Auch andere Wege der Kommunikation werde es geben. Erste Gespräche haben schon stattgefunden. Laut SZ sollen die meisten (?) Kulturschaffenden mit einer Sanierung zufrieden sein.

stadthalle

Aber warum nur Gespräche mit wenigen? Die Bürgerwerkstatt will auch die Menschen fragen, die sonst kaum Möglichkeiten haben ihre Meinung zu äussern, die Bürger, Steuerzahler, Wähler und zukünftigen Gäste der neuen Stadthalle. Ein Meinungsbild aus der Bevölkerung könnte den Entscheidungsträgern dabei helfen ihre Entscheidung zu fällen, oder auch einem Kompromiss zu zustimmen.

Eine Reihe von Vorschlägen stehen zur Diskussion:

  1. Sparsanierung: Mit rund einer Million Euro könnte die Herstellung der Funktionstüchtigkeit zu Buche schlagen (Zitat SZ vom 29.05.2015: : „taxiert Stephan über den Daumen„). Diese Schätzung scheint doch schon einige Jahre alt zu sein, nachdem Stephan 200.000,- Euro abzieht. Diese 200.000,- Euro wurden bereits für den Brandschutz investiert, nachdem das Landratsamt vor sechs Jahren Brandschutz-Auflagen formulierte. Bleiben 800.000,- Euro für die neue Heizung, die Instandsetzung der Sanitäranlagen sowie die Beseitigung des Wassers in den Künstlertoiletten und die Beseitigung weiterer technischer Probleme.
  2. Generalsanierung: Scheinbar auch nur über den Daumen geschätzt könnten, für eine Generalsanierung, 2 – 3 Millionen die Stadtkasse belasten. Interessant wäre natürlich zu erfahren, welche Maßnahmen in diesen Schätzungen beinhaltet sind.
  3. Totalabriss und Neubau: Auch beim Neubau hören wir immer wieder verschiedenste Schätzungen. Die Spanne beginnt bei 3 Mio. und geht hinauf bis 8 Mio Euro.
  4. Erst ein Konzept: Für gezielte Planungen muss erst einmal klar sein, wie die Halle in Zukunft genutzt werden soll. Welche Anforderungen muss/soll die Halle in den nächsten Jahren erfüllen?

Bitte beteiligt euch und informiert Freunde und Bekannte über die Umfrage (Unterstützung auch von der Schrobenhausener Zeitung, Danke.). Je mehr Bürger sich beteiligen, umso mehr Sicherheit erhalten unsere Stadträte für ihre Entscheidungsfindung.

Hier geht´s weiter zur Umfrage……..

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Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Im Januar 2014 wurde der Antrag von Martha Schwarzbauer zum Streamen der Stadtratssitzungen zurückgestellt. Der Antrag sollte dem neuen Stadtrat zeitnah zur Entscheidung vorgelegt werden. Bei seiner nächsten Sitzung, am 24.03.2015 steht das Streaming wieder auf der Tagesordnung.

Ein wichtiges Argument waren und sind natürlich die Kosten. Laut der damaligen Aussage der Verwaltung beliefen sich diese auf 1071,- Euro und weiter ca. 500,- Euro für die Speicherung und den späteren Abruf. Die Stadt sollte nun genaue Angebote einholen, damit der neue Stadtrat auch weiß, über welche Kosten er genau berät. In einem „Offenen Brief“ haben Hr. Dietenhausen und ich bereits im Jan. 2014 über eine günstigere Lösung berichtet. Ich bin gespannt, welche Angebote die Stadt unserem Stadtrat präsentiert.

Ein weiteres Problem sah die Stadt wohl in der Organisation, da der Stadtrat im Bauer Konferenzgebäude tagt und evtl. auch mal woanders Unterschlupf finden muss. „Ich halte es daher für sinnvoll, darüber erst ernsthaft nachzudenken, wenn der Stadtrat wieder einen festen Sitzungssaal hat,“ sagte Verwaltungsdirektor Reinhard Scholz damals (s. Donaukurier vom 29.01.2014). Ich hoffe, dass in den vergangenen Monaten wirklich ernsthaft über die Möglichkeiten nachgedacht wurde und wir nicht wirklich warten müssen, bis es in unserem Rathaus wieder einen festen Sitzungsaal (Unterschlupf) gibt.

In den letzten Monaten wurde in unserem schönen Schrobenhausen viel über Bürgerbeteiligung und Transparenz diskutiert. Jetzt ist die Zeit gekommen den Worten auch weitere Taten folgen zu lassen. Gebt allen Bürgern die Möglichkeit sich über die Entscheidungen unserer Stadträte zu informieren. Das Abstimmungsverhalten und die Beschlüsse werden für die Wähler transparent und nachvollziehbar.

Ich habe den Antrag von Martha Schwarzbauer von Anfang an unterstützt und wünsche mir, dass sie mit ihrem Antrag erfolgreich ist.

 

 

 

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Offener Brief

an die Gemeinden und Städte des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen

Die Energiewende ist zur Zeit in aller Munde. Auch wir im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sind davon betroffen. Der Widerstand gegen die HGÜ-Stromtrasse im Norden des Landkreises und die Diskussion um die Errichtung von Windkraftanlagen prägen zur zeit die Diskussion um die Energiewende. Aber Energiewende heißt nicht nur Verhinderung. Sondern Energiewende heißt auch aktiv zu werden. Aktiv werden müssen alle im Landkreis. Die Gemeinden und Städte des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen können dabei unterstützend aktiv werden. Zwar gab und gibt es vereinzelt lobenswerte Aktionen einzelner Gemeinden und Städte, aber sinnvoller wäre eine abgestimmte Aktion aller Gemeinden und Städte des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen.

Die Piraten im Landkreises Neuburg-Schrobenhausen schlagen deshalb eine Förderung von Maßnahmen zum Stromsparen und zur lokalen Stromerzeugung vor.

  • Ersatz von alten Kühl- und Gefriergeräten durch Geräte der Effizienzklasse A++ bzw. A+++.
    Förderbetrag: Bei A++ Geräten 50 €, bei A+++ Geräten 100 €.
  • Ersatz von alten Leuchtmittel durch LED-Lampen.
    Förderbetrag: 1 € je Lampe.
  • Installation einer PV-Anlage auf dem Dach eines Hauses.
    Förderbetrag: 10% der Kosten.
  • Installation eines Batteriepuffers für eine PV-Anlage.
    Förderbetrag: 15% der Kosten.

Den Piraten im Landkreises Neuburg-Schrobenhausen ist durchaus bewusst, dass diese Fördermaßnahmen nicht die Lösung unserer Stromprobleme sind. Aber es soll ein Anfang sein und zu weiteren lokalen Aktionen inspirieren. Denn die Energiewende kann nur dann erfolgreich sein, wenn jeder dazu seinen Teil beiträgt.

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Stadtwall als „unser Neuschwanstein“

Der Bürgermeister-Stocker-Ring in Schrobenhausen soll neu gestaltet werden. Der Bericht in der Schrobenhausener Zeitung (SZ vom 26.02.2015) löst bei Facebook wieder einmal Diskussionen aus. Ihr seid nicht bei Facebook? Nutzt unsere Kommentarfunktion.

Die Datei wurde am 28. Feb. 22:10 aktualisiert.

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Arroganz der Macht

Ein Leserbrief von Andreas Wenger zur Berichterstattung über den städtischen Haushalt und zur Glosse Arroganz der Macht – (SZ vom 21. Februar):

Es ist ja nicht so, dass ich von unserem in die Jahre gekommenen Stadtrat allzu mutige und zukunftsweisende Entscheidungen erwarte. Aber der aktuell diskutierte Haushalt ist einfach nur beschämend. So schmerzhaft ist das Fehlen einer funktionierenden Stadthalle und eines Rathauses – wieder wird das Thema ohne jedes Ziel vertagt. So verheißungsvoll hat der Bürgerprozess zur Altstadterneuerung begonnen – kein Wort mehr habe ich davon gehört.

Teure Aktionen werden gestartet, aber dann nicht konsequent zu Ende geführt. Stattdessen wird trotz des Schuldenproblems weiter Geld für verkehrstechnisch fragwürdige Straßenbauprojekte verpulvert, die noch dazu unsere Natur schwer in Mitleidenschaft ziehen.

Doch auch im „Kleinen“ zeigen sich viele unserer Lokalpolitiker ideenlos. Engagierte Bürger weisen auf kreative und sympathische Art auf Missstände hin. Denken wir etwa an den Klappstuhl-Flashmob in der Altstadt oder das Schneeschippen am Busbahnhof. Bei der Politprominenz führen diese Aktionen jedoch selten zu Einsicht, sondern manchmal gar zu abfälligen Kommentaren.

Gleichzeitig treibt die Arroganz der Macht sonderbare Blüten: Beim CSU-Neujahrsempfang, wohlgemerkt einer Parteiveranstaltung, prangte auf der Leinwand das offizielle Logo der Stadt Schrobenhausen und Besucher durften sich ins Goldene Buch der Stadt eintragen. Diese fragwürdige Verquickung von Kommune und Partei war weder in der Öffentlichkeit noch in der Presse auch nur einen Nebensatz wert. Das zeigt, wie sehr sich die Schrobenhausener schon an die Formel „Stadt = CSU“ gewöhnt haben.

Derweil hat sich die Opposition durch offensichtliche Nichtangriffspakte mit der CSU und durch peinliches Postengeschacher selbst gelähmt. Eine positive Nachricht zum Schluss: Die Mehrheit der Schrobenhausener scheint mit der Situation ganz zufrieden zu sein, sonst hätte sie den Stadtrat nicht vor Kurzem fast unverändert wiedergewählt. Beständigkeit steht hoch im Kurs, und Stillstand ist ja auch eine Form von Beständigkeit.

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Viel Glück im neuen Jahr

Und erneut wartet ein neues Jahr auf uns.
Ein Jahr voller Wochen und Tage, die es zu füllen gilt.
Ein Jahr voller Wünsche und Hoffnungen, die sich in uns regen.
Ein Jahr voller Enttäuschungen und Rückschläge,
die wir wohl hinnehmen werden müssen.
Doch freuen wir uns darauf – wir freuen uns auf kommende Stunden und Minuten,
die wir ganz mit unserem Leben anfüllen können.

silvester 2015

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Stoppt TTIP

Keine Geschenke für Monsanto, BASF und Co.

Auch in Schrobenhausen gibt es Widerstand gegen TTIP: Am Samstag, 11.10., werden im Rahmen eines europaweiten Aktionstages von 08:00 bis 13:00 Uhr am Lenbachplatz Unterschriften gesammelt. TTIP_banner

Das TTIP-Handelsabkommen soll Konzernen Profite durch Fracking, Chlorhühner, Gen-Essen und die Einschränkung des Datenschutzes bringen. Doch auch in Schrobenhausen gibt es Widerstand dagegen. “Unterstützer für die Aktion waren schnell gefunden”, so Franz Stoß. “Gemeinsam mit Klaus Toll (Piraten) haben wir bisher Joachim Siegl (Grüne), Robert Huber (SPD), Reinhold Deuter (Piraten) und den BUND Naturschutz (BN) als Unterstützer für die Aktion begeistern können”,  fährt Stoß fort. Weiterlesen

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Blut muss fließen – Undercover unter Nazis

Blut muss fließen – Undercover unter Nazis.
Dieses Kino für Toleranz – Special veranstaltet der Offene Türen e.V. gemeinsam mit der
Regionalen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus und dem
Jugendzentrum – Zoom Schrobenhausen.

Dienstag, 25.11.14
19:30 Uhr
Jugendzentrum Zoom
Bgm.-Stocker-Ring
Reservierung Telefon: 0 82 52 / 7 07 72 50

Im Anschluss gibt es eine Diskussionsmöglichkeit mit dem Regisseur

Flyer A6

Der Sänger grölt Gewaltparolen, die Skinheads toben und die Arme gehen hoch zum Hitlergruß: Als Thomas Kuban zum ersten Mal ein Neonazi-Konzert mit versteckter Kamera dreht, ermöglicht er Einblicke in eine Jugendszene, in die sich kaum ein Außenstehender hineinwagt. Sechs Jahre später hat er rund vierzig Undercover-Drehs hinter sich, auch in Ländern jenseits deutscher Grenzen.

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